Offenheit wird inszeniert.
Auch das Thema Transparenz ist nicht neu. 2022 wurden Seethrough Fronts als „verhüllte Offenheit“ beschrieben: Inhalte wurden hinter opakem Glas, Lamellen oder halbtransparenten Fronten sichtbar gemacht. 2026 ist diese Idee weiter gereift.
Licht.
Licht wird in der Küche zum prägenden Gestaltungselement. Es schafft Atmosphäre, betont Transparenz und verleiht dem Raum eine besondere Warme und Wohnlichkeit. So entsteht weit mehr als nur eine Küche: ein Lebensraum, der nicht einfach gestaltet, sondern selbstbewusst und eindrucksvoll inszeniert wird.
Transparenz wurde auf vielen Messeständen zum eindrucksvollen Gestaltungselement: Glasvitrinen auf Kücheninseln, Vollglas-Auszüge, offene Schubladen, halbtransparente Fronten und illuminierte Innenräume rückten Ordnung und Ästhetik gleichermaßen ins Licht.
Bei Lube kehrte die Vitrine als eleganter Blickfang auf der Kücheninsel zurück. Schüller/next125 machte Transparenz zum zentralen Thema, während GF Interiors mit fein abgestimmten, halbtransparenten Lösungen neue Einblicke eröffnete. Zahlreiche Hersteller inszenierten zudem Licht im Möbel und in der Schublade - und verwandelten Stauraum in eine Bühne für persönliche Lieblingsstücke.
Der Unterschied zu 2022 liegt in der Inszenierung. Transparenz bedeutet nicht mehr nur: Man sieht den Inhalt. Transparenz bedeutet: Die Palette der ästhetischen Gestaltung wird erweitert.
Trendreport